Nach nur vier Jahren zieht Aldi den Stecker bei seinem gemeinsamen Onlineshop von Nord und Süd. Ab dem 30. September 2025 wird der Webshop geschlossen. Kund:innen haben nur noch wenige Tage Zeit, Restbestände an Non-Food-Artikeln wie Gasgrills, Koffern oder Balkonkraftwerken zu erwerben wie T3N berichtet.
Der Shop war 2021 gestartet und sollte das stationäre Geschäft um sperrige oder schwer lagerbare Produkte ergänzen. Doch wirtschaftlich blieb er hinter den Erwartungen zurück: 2023 lag der Umsatz bei 33,9 Millionen Euro, gleichzeitig summierten sich die Verluste auf 4,8 Millionen Euro – nach neun Millionen im Vorjahr. Branchenexpert:innen sehen den Grund in zu geringen Investitionen und fehlender Geduld, um das Onlinegeschäft profitabel zu entwickeln.
Für Kund:innen bleiben Garantien und Gewährleistungen bestehen. Schadensfälle werden wie gewohnt über Hersteller oder das Garantieportal von Aldi Süd abgewickelt. Auch Retouren sind bis 30 Tage nach Erhalt der Ware weiterhin möglich.
Während der Onlineshop verschwindet, setzt Aldi künftig wieder stärker auf das Kerngeschäft in den Filialen. Digitale Angebote wie Aldi Talk, Aldi Foto oder Aldi Reisen laufen unverändert weiter und sollen sogar ausgebaut werden.

