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Google erhält Patent für KI-personalisierte Unternehmens-Webseiten

Foto: Google

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Google wurde am 27. März 2026 ein Patent erteilt, das beschreibt, wie Unternehmens-Webseiten in Echtzeit analysiert und durch KI-generierte, personalisierte Versionen ersetzt werden können, wenn die Originalseiten für bestimmte Nutzer nicht optimal funktionieren. Dies berichtet Forbes.

Funktionsweise des Systems

Das Patent sieht vor, dass Google bei einer Suchanfrage eine Standard-Suchergebnisseite generiert und gleichzeitig die relevanteste Landingpage anhand von Kennzahlen wie Konversionsrate, Absprungrate, Klickrate und Designqualität bewertet. Liegen diese Werte unter einem Schwellenwert oder bietet die Webseite nicht die gewünschten Inhalte, wird ein Link zu einer KI-generierten Alternative in den Suchergebnissen angezeigt.

Diese alternative Seite ist keine zwischengespeicherte Kopie, sondern eine dynamisch zusammengestellte Version, die auf dem Suchverlauf, Nutzerkontext und Informationen der Originalseite basiert.

Markenerlebnis und Monetarisierung durch Google

Das Patent beschreibt personalisierte Überschriften, Produktfilter, Feeds, Links zu Detailseiten und einen integrierten Chatbot – alles von Google erstellt und präsentiert, nicht vom Unternehmen selbst. Zudem können gesponserte Links eingebunden werden, wodurch Werbetreibende für Klicks auf KI-generierte Webseiten zahlen könnten, die sie nie selbst gestaltet haben.

Zusammenhang mit WebMCP-Protokoll

Das Patent steht im Zusammenhang mit Googles im Februar 2026 eingeführtem WebMCP-Protokoll, das Webseitenbetreibern ermöglicht, strukturelle Funktionen direkt für KI-Bots bereitzustellen. Damit kann Google Webseiten leichter zerlegen und für KI-Anwendungen neu zusammensetzen.

Bedeutung für Händler und Unternehmen

Diese Technologie könnte die Kontrolle von Händlern über ihre eigenen Webseiten erheblich einschränken. Google könnte die Inhalte eigenständig anpassen und personalisieren, was Fragen zu Markenintegrität, Datenschutz und Werbekosten aufwirft.

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