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OTTO startet umfassendes Transformationsprogramm: 460 Stellenabbau und Kostensenkungen geplant

Foto: Otto Group

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Der größte deutsche Onlineshop OTTO reagiert auf den zunehmenden Wettbewerbsdruck im E-Commerce mit einem umfangreichen Transformationsprogramm, das ab März 2026 startet. Ziel ist es, die jährliche Kostenbasis bis zum Geschäftsjahr 2027/28 um 110 Millionen Euro auf rund 500 Millionen Euro zu senken und das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig, innovativ und finanziell robust aufzustellen.

Fokus auf Kostensenkungen und Strukturvereinfachung

Ein wesentlicher Hebel zur Erreichung des Kostenziels ist die konsequente Reduktion externer Personal- und Sachkosten. Zudem plant OTTO den Abbau von rund 460 Vollzeitstellen, vor allem am Hauptstandort Hamburg. Die Entscheidung erfolgte nach mehrmonatigen Verhandlungen mit dem Betriebsrat und soll sozialverträglich umgesetzt werden.

Sozialverträgliche Maßnahmen für Mitarbeitende

OTTO und der Betriebsrat haben ein Freiwilligenprogramm vereinbart, das folgende Optionen umfasst:

Ziel ist es, betriebsbedingte Kündigungen weitgehend zu vermeiden und Mitarbeitenden Perspektiven für den Übergang in neue Beschäftigungen zu bieten.

Strategische Neuausrichtung und Innovationsdruck

OTTO will interne Strukturen vereinfachen, Bürokratie abbauen und Entscheidungswege verkürzen. Die Weiterentwicklung zur technologiegetriebenen Plattform erfordert Investitionen in KI-gestützte Personalisierung, Logistikoptimierung und datenbasierte Sortimentssteuerung. Gleichzeitig müssen Fixkosten gesenkt werden, um die Profitabilität zu sichern.

Marktumfeld und Ausblick

Der deutsche Onlinehandel befindet sich in einer Phase struktureller Neuordnung mit abflachendem Wachstum, steigenden Kosten und wachsender Konkurrenz durch internationale Plattformen wie Temu, Shein und AliExpress. OTTOs Transformationsprogramm ist ein Schritt, um sich in diesem dynamischen Umfeld neu zu positionieren und die Basis für nachhaltiges Wachstum zu schaffen.

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