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Project Kuiper heißt jetzt Amazon Leo – Zukunft des Satelliten-Internets

Foto: Amazon

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Amazon hat sein Satelliten-Internetprojekt „Project Kuiper“ offiziell in „Amazon Leo“ umbenannt. Der neue Name verweist auf das Netzwerk aus Satelliten in der niedrigen Erdumlaufbahn (Low Earth Orbit, LEO), das schnellen und zuverlässigen Internetzugang für Milliarden Menschen und zahlreiche Organisationen weltweit ermöglichen soll.

Fortschritte und Meilensteine

Seit dem Start vor sieben Jahren hat Amazon eine der größten Satellitenproduktionslinien der Welt aufgebaut. Über 150 Satelliten sind bereits im Orbit, nach dem sechsten erfolgreichen Start. Zu den Kunden und Partnern zählen JetBlue, L3Harris, DIRECTV Latin America, Sky Brasil und Australiens National Broadband Network (NBN Co.).

Amazon Leo nutzt hochentwickelte Technologien wie die erste kommerzielle Phased-Array-Antenne, die Gigabit-Geschwindigkeiten unterstützt. Der Ausbau der Satellitenkonstellation geht weiter, um die Netzabdeckung und Kapazität zu erhöhen. Sobald ausreichend Kapazität erreicht ist, wird der Service ausgerollt.

Hintergrund und Vision

Der ursprüngliche Codename „Project Kuiper“ bezog sich auf den Kuiper-Gürtel, eine Ansammlung von Asteroiden im äußeren Sonnensystem. Die Mission bleibt unverändert: schnelles Internet auch in bislang unterversorgten Regionen bereitzustellen und so digitale Kluften zu schließen.

Weitere Informationen und Updates zum Projekt Amazon Leo sind auf der offiziellen Webseite verfügbar.

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