Das vergangene Jahr stellte deutsche Kleinunternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Laut einer aktuellen Umfrage von SumUp unter 500 KMU erwarten 34 Prozent steigende Umsätze für 2026, 31 Prozent prognostizieren stabile Einnahmen, während ein Teil der Unternehmer:innen wirtschaftliche Belastungen fürchtet.
Ohne KI geht es nicht
Ein zentrales Thema ist die Integration künstlicher Intelligenz: 35 Prozent der KMU prüfen oder planen den Einsatz von KI-Lösungen. Gleichzeitig zeigen 23 Prozent Skepsis und wollen kurzfristig nicht investieren. Neben Technologie setzen 26 Prozent auf Prozessoptimierung, 22 Prozent erschließen neue Märkte.
Steigende Kosten und verändertes Konsumverhalten
Mehr als ein Drittel (38 Prozent) der Befragten nennt wachsende Betriebsausgaben als größte Herausforderung. Kunden reagieren preissensibler, zögern bei Kaufentscheidungen und geben insgesamt weniger aus. Dies erhöht den Druck auf Händler, Geschäftsmodelle anzupassen und Kundenbindung zu stärken.
Gemischte Aussichten für 2026
Während Branchen wie das Gastgewerbe auf Erholung hoffen, rechnen viele Einzelhändler mit stagnierenden oder sinkenden Umsätzen. Im stationären Handel sind steigende Kosten die größte Sorge, im Online-Handel dominieren Konkurrenzdruck (23 Prozent) und Kaufzurückhaltung (34 Prozent). Unternehmen reagieren mit Diversifizierung, stärkerer digitaler Präsenz und flexiblen Geschäftsmodellen.

