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95 Prozent der deutschen Online-Shops von Betrug betroffen – E-Commerce bleibt Hochrisikobereich

Foto von Sora Shimazaki: https://www.pexels.com/de-de/foto/crop-fokussierte-hacker-in-der-haube-mit-laptop-5926386/

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Eine aktuelle Umfrage des Informationsdienstleisters CRIF zeigt, dass 95 Prozent der deutschen Online-Shops bereits Opfer von Betrug oder Betrugsversuchen wurden. Besonders in umsatzstarken Phasen wie Black Friday und Cyber Monday steigt das Risiko deutlich an. Rund 45 Prozent der befragten Unternehmen berichten von einem weiter gestiegenen Betrugsrisiko im letzten Jahr, während 42 Prozent ein konstant hohes Niveau verzeichnen.

Identitätsdiebstahl als häufigste Betrugsform

Die mit Abstand häufigste Betrugsart ist Identitätsdiebstahl: 76 Prozent der Händler hatten es mit Kunden zu tun, die sich als andere reale Personen ausgaben. Nahezu ebenso verbreitet sind falsche Angaben bei Name und Adresse (74 Prozent). Weitere gängige Betrugsformen sind:

Hohe finanzielle Schäden

Die finanziellen Folgen sind erheblich:

Neben direkten finanziellen Einbußen entstehen oft Reputationsschäden und juristische Kosten.

Maßnahmen gegen Betrug

Um sich zu schützen, setzen 94 Prozent der Online-Shops bereits auf automatisierte Risk-, Ident- und Fraud-Prevention-Lösungen. 90 Prozent kombinieren manuelle und automatisierte Prüfverfahren. 75 Prozent sehen die Auswahl passender Präventionsmethoden als zentrale Aufgabe, und 62 Prozent achten besonders auf die Erkennung neuer Betrugsmuster.

Warnung und Ausblick

Dr. Frank Schlein, Geschäftsführer von CRIF Deutschland, warnt vor der zunehmenden Raffinesse der Betrüger, insbesondere durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und synthetischen Identitäten. Er empfiehlt Online-Händlern, gerade in umsatzstarken Zeiten wie dem Black Friday verstärkt Identitäts- und Zahlungskontrollen durchzuführen und ihre Präventionsstrategien kontinuierlich anzupassen.

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