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DHL: Versand in die USA und nach Puerto Rico wieder möglich – neue Pflichtangaben und PDDP-Service

DHL startet ab 25. September 2025 den Versand in die USA und nach Puerto Rico neu. Händler:innen müssen jetzt Zolldaten vollständig angeben und den PDDP-Service nutzen. Für Sendungen bis 800 USD übernimmt der Absender alle Einfuhrabgaben.
Foto: DHL Foto: DHL
Foto: DHL

Gute Nachrichten für Exporthändler: Ab dem 25. September 2025 ist der Versand mit DHL Paket International in die USA und nach Puerto Rico wieder möglich. Nach der vorübergehenden Aussetzung aufgrund neuer US-Zollvorgaben hat DHL nun die Prozesse angepasst – allerdings gelten für Händler:innen verbindliche neue Anforderungen.

Neue Anforderungen für den Versand in die USA

Damit Sendungen wieder reibungslos zugestellt werden können, müssen Händler:innen künftig strengere Zollvorgaben erfüllen:

  • Vollständige Zolldaten: Jede Sendung muss mit korrekten Angaben zu Warenzolltarifnummer (mind. 6-stellig), HS-Code und Ursprungsland versehen werden.
  • Obligatorischer Service PDDP: Für alle Sendungen bis zu einem Warenwert von 800 USD muss der Service Postal Delivered Duty Paid (PDDP) gebucht werden.

Was bedeutet der Service PDDP?

Mit PDDP übernimmt der Absender alle Einfuhrabgaben für die Empfangsperson. Damit ist sichergestellt, dass bei der Zustellung keine zusätzlichen Kosten für die Empfänger:innen entstehen.

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  • Preis: 2 EUR pro Sendung in die USA.
  • Weiterbelastung: Zusätzlich anfallende Zölle und Gebühren werden ohne Aufschlag an den Absender weitergegeben.
  • Gebührenstruktur: Die „Qualified Party“ erhebt 0,39 USD plus 2,5 % der Einfuhrzölle (Berechnung nach ad valorem-Methode).

Wichtig: Für Sendungen über 800 USD ist PDDP nicht verfügbar – hier zahlen weiterhin die Empfänger:innen die anfallenden Abgaben.

Preisänderungen auch in Europa

Ab dem 1. Oktober 2025 senkt DHL den Preis für den PDDP-Service auf nur noch 2 EUR pro Sendung auch in den bereits angebundenen Ländern Norwegen, Schweiz und Großbritannien.

Einschränkung bei Warenpost International

Der Versand mit Warenpost International bleibt weiterhin nicht möglich, da der obligatorische PDDP-Service für dieses Produkt derzeit nicht implementiert ist.

Fazit

Mit der Wiederaufnahme des USA-Versands schafft DHL Klarheit für Händler:innen – allerdings unter strengeren Zoll- und Servicebedingungen. Wer regelmäßig in die USA exportiert, sollte die neuen Vorgaben umgehend in seine Versandprozesse integrieren, um Verzögerungen und Zusatzkosten zu vermeiden.

Weitere Informationen stellt DHL auf den Info-Seiten www.dhl.de/us-versand und www.dhl.de/pddp bereit.

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