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EU blockiert Rekordzahl illegaler China-Importe – Handelsprüfung am Limit

Foto von Tom Fisk: https://www.pexels.com/de-de/foto/high-angle-shot-von-bunten-lk-ws-2226457/

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Wie aus der Meldung der Deutschen Presseagentur bei N-TV hierzu hervorgeht erleben wir aktuell einen drastischen Anstieg abgelehnter Importe aus China – um fast 180 % auf 48 139 Artikel in 2024. Hauptziel waren Produkte aus den Bereichen Gesundheit, Haushalt und Elektronik, die gegen EU-Normen zur Produktsicherheit verstoßen.

Laut dpa-Bericht stammten über 80 % der beanstandeten Produkte aus China – deutlich mehr als bei anderen Herkunftsländern. Der zweit- und dritthäufigste Ursprung waren die USA (3.247 Artikel) und das Vereinigte Königreich (2.120 Artikel). 

E-Commerce-Verkehr explodiert – doch Kontrollen fehlen

Die Zahl importierter Low-Value-Güter (unter 150 €) explodierte geradezu: Von 2,3 Mrd. Paketen in 2023 auf über 4,6 Mrd. in 2024 – täglich also rund 12 Mio. Sendungen, vorwiegend aus China. 

Demgegenüber sank die Prüfungsquote auf nur 82 Artikel pro Million Importsendungen – ein Rückgang von 124 im Vorjahr. Das entspricht einer Prüftiefe von nur 0,0082%.

EU fordert schnellere Maßnahmen

Zur besseren Kontrolle ruft die EU-Kommission zu strikteren Zoll-, Prüf- und Einfuhrverfahren auf. Sie fordert mehr Ressourcen für nationale Behörden und schlägt u. a. die Aufhebung der Steuerfreigrenze auf Sendungen unter 150 € vor. 

Bedeutung für Händler:innen & Plattformen

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