Mister Spex SE hat im zweiten Quartal 2025 seine Profitabilität merklich verbessert: Laut offizieller Pressemitteilung stieg das EBIT um 3 Mio. € auf –4,3 Mio. €. Die Grundlage für den Fortschritt legen eine verbesserte Bruttomarge sowie stringente Kostenkontrolle.
- Nettoumsatz: Rückgang um rund 22 % auf 53 Mio. €, bedingt durch bewusste Reduzierung von Rabattaktionen und schwächere Nachfrage im Segment Sonnenbrillen.
- Bruttomarge: Deutlicher Sprung nach oben – plus 504 Basispunkte auf 53,7 % – getragen von einem profitableren Produktmix, insbesondere durch den wachsenden Anteil der Eigenmarke „SpexPro“ und höher margenträchtige Korrektionsbrillen (38 % vs. 32 % im Vorjahr).
- Filialen: 46 von 65 Stores waren EBIT-positiv, davon 31 mit zweistelliger EBIT‑Marge. Der flächenbereinigte Umsatz blieb stabil auf Vorjahresniveau.
- Cashflow: Positiver operativer Cashflow von 0,4 Mio. €, Free Cashflow verbessert sich um 1,2 Mio. € auf –4,4 Mio. €. Die Liquidität bleibt mit rund 65 Mio. € stabil.
- Strategische Initiativen: Einführung des Abo-Modells „Mister Spex Switch“ (Start Mai 2025) – trägt bereits rund 10 % zum Store-Umsatz bei. Der Online-Rollout erfolgte im August. Zudem wurde der Augengesundheits-Check flächendeckend in Stores eingeführt.
Fazit
Das zweite Quartal 2025 zeigt, dass Mister Spex mit dem Transformationsprogramm „SpexFocus“ auf dem richtigen Weg ist: Trotz Umsatzrückgang gelingt es, Profitabilität und Effizienz signifikant zu verbessern. Die EBIT-Entwicklung, gesteigerte Bruttomargen und stabile Liquidität liefern greifbare Belege. Die neuen Services wie „Switch“ und der Gesundheits-Check stärken zusätzlich Kundenbindung und Einnahmepotenzial.
