Umfrage: Ein Drittel der Deutschen verzichtet bis Jahresende auf größere Ausgaben

Eine aktuelle YouGov-Umfrage zeigt: 33 % der Deutschen verzichten bis Jahresende auf größere Anschaffungen. Besonders Gen Z und Millennials kämpfen nach dem Sommerurlaub mit finanziellen Engpässen.
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Umfrage zum Konsumverhalten / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/156661 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von Mollie zeigt: Die angespannte Wirtschaftslage drückt spürbar auf das Konsumverhalten. 33 % der Befragten wollen für den Rest des Jahres bewusst auf größere Anschaffungen verzichten:

Sommerurlaub belastet viele Haushaltsbudgets

  • 28 % der Befragten gaben an, nach dem Sommerurlaub mit finanziellen Engpässen zu kämpfen.
  • Besonders betroffen: Gen Z und Millennials (je 35 %), während nur 20 % der Boomer Einschränkungen spüren.
  • 37 % verzichteten 2025 ganz auf einen klassischen Sommerurlaub.

Geplante Konsumstrategien

  • 47 % achten verstärkt auf Sonderangebote.
  • 33 % schränken sich bewusst ein und verzichten auf größere Ausgaben.
  • 30 % kaufen nur das Nötigste.
  • Gleichzeitig wollen 35 % sich dennoch hin und wieder etwas gönnen – vor allem die Gen Z zeigt hier widersprüchliches Verhalten (45 % gönnen sich, 35 % wollen nur das Nötigste kaufen).

Finanzmanagement & digitale Tools

  • 76 % der Befragten bewerten ihr Finanzmanagement als gut.
  • 55 % behalten ihre Finanzen klassisch per Blick aufs Konto im Griff.
  • 20 % setzen inzwischen monatliche Ausgabelimits.
  • Junge Generationen nutzen häufiger digitale Tools:
    • Digitales Haushaltsbuch: Gen Z 15 %, Millennials 19 %
    • Bank-App-Benachrichtigungen: Gen Z 19 %, Millennials 15 %
    • Budget-Apps: Gen Z 19 %, Millennials 9 %

Fazit

Die Umfrage zeigt deutliche Generationenunterschiede: Während Boomer vergleichsweise entspannt bleiben, sind junge Menschen stärker von finanziellen Engpässen betroffen – und zugleich eher bereit, digitale Hilfsmittel für Budgetplanung einzusetzen.

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