Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von Mollie zeigt: Die angespannte Wirtschaftslage drückt spürbar auf das Konsumverhalten. 33 % der Befragten wollen für den Rest des Jahres bewusst auf größere Anschaffungen verzichten:
Sommerurlaub belastet viele Haushaltsbudgets
- 28 % der Befragten gaben an, nach dem Sommerurlaub mit finanziellen Engpässen zu kämpfen.
- Besonders betroffen: Gen Z und Millennials (je 35 %), während nur 20 % der Boomer Einschränkungen spüren.
- 37 % verzichteten 2025 ganz auf einen klassischen Sommerurlaub.
Geplante Konsumstrategien
- 47 % achten verstärkt auf Sonderangebote.
- 33 % schränken sich bewusst ein und verzichten auf größere Ausgaben.
- 30 % kaufen nur das Nötigste.
- Gleichzeitig wollen 35 % sich dennoch hin und wieder etwas gönnen – vor allem die Gen Z zeigt hier widersprüchliches Verhalten (45 % gönnen sich, 35 % wollen nur das Nötigste kaufen).
Finanzmanagement & digitale Tools
- 76 % der Befragten bewerten ihr Finanzmanagement als gut.
- 55 % behalten ihre Finanzen klassisch per Blick aufs Konto im Griff.
- 20 % setzen inzwischen monatliche Ausgabelimits.
- Junge Generationen nutzen häufiger digitale Tools:
- Digitales Haushaltsbuch: Gen Z 15 %, Millennials 19 %
- Bank-App-Benachrichtigungen: Gen Z 19 %, Millennials 15 %
- Budget-Apps: Gen Z 19 %, Millennials 9 %
Fazit
Die Umfrage zeigt deutliche Generationenunterschiede: Während Boomer vergleichsweise entspannt bleiben, sind junge Menschen stärker von finanziellen Engpässen betroffen – und zugleich eher bereit, digitale Hilfsmittel für Budgetplanung einzusetzen.
