Amazon-Produkte verschwinden aus Google Shopping

Neue Daten von Audience Key zeigen: Nach Änderung der Profile und Einstellung bezahlter Shopping-Ads sind Amazon-Produkte deutlich weniger in Google Shopping sichtbar. In manchen Kategorien wie Bekleidung beträgt der Verlust bis zu 60 %.
Foto: Amazon Foto: Amazon
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Laut neuen Analysen der Content-Marketing-Plattform Audience Key haben Amazon-Produkte in den organischen Google Shopping Ergebnissen in den USA einen massiven Sichtbarkeitsverlust erlitten. Besonders betroffen sind Kategorien wie Bekleidung, Haushaltswaren und Laptops.

Wesentliche Veränderungen

  1. Einsatz bezahlter Shopping-Anzeigen ausgesetzt
    Amazon hatte in bestimmten Fällen die Schaltung bezahlter Google Shopping-Ads eingestellt, was zu einem Rückgang der Sichtbarkeit in den organischen Shopping-Ergebnissen beiträgt.
  2. Profilvereinheitlichung
    Früher getrennte Händlerprofile wie „Amazon“, „Amazon.com“ und „Amazon.com – Seller“ wurden unter der einheitlichen Identität „Amazon“ zusammengeführt. Diese Änderung scheint Einfluss auf Sichtbarkeit und Ranking zu haben.

Zahlen und Ausmaß

  • Vor dem 25. Juli waren ca. 428.984 Amazon-Produktkarten in den organischen Google Shopping Ergebnissen sichtbar.
  • Nach dem 25. Juli sank die Zahl auf etwa 294.983 – ein Rückgang um etwa 31 %.
  • Besonders stark betroffen:
    • Bekleidung (Apparel): bis zu 60 % weniger Sichtbarkeit.
    • Haushaltswaren (Home Goods): Rückgang von ca. 45 %.
    • Laptop-Computer: Sichtbarkeit fiel um ca. 36 %.
  • Ab dem 18. August waren Amazon-Produkte laut Audience Key Berichten sogar komplett aus den organischen Google Shopping Grids verschwunden.

Mögliche Auswirkungen für den E-Commerce

  • Verlust an organischem Traffic für Amazon, da Kunden, die über Google Shopping Produkte finden wollen, diese nicht mehr sehen.
  • Kleine und mittlere Händler könnten davon profitieren, wenn weniger Konkurrenz von Amazon in den organischen Ergebnissen sichtbar ist.
  • Änderung in der Produktsichtbarkeit und damit mögliche Veränderungen in der Preisstrategie, dem Marketingbudget oder darin, wie stark Händler auf bezahlte Anzeigen setzen.
  • Es bleibt offen, ob diese Änderungen temporär sind oder eine neue Normalität — möglicherweise als Teil einer eigenen Strategie von Amazon — darstellen.
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