DHL Global Forwarding baut sein nachhaltiges GoGreen-Plus-Angebot aus und führt drei neue Modelle ein, um Geschäftskund:innen flexible und transparente Optionen zur Reduktion von Transportemissionen zu bieten. Trotz der Erweiterung bleibt die Teilnahme am Basismodell weiterhin standardmäßig im Opt-out-Verfahren verpflichtend.
GoGreen Plus Base: CO2-Reduktion ohne Mehrkosten
Das Basismodell GoGreen Plus Base ermöglicht eine pauschale CO2-Reduktion von zehn Prozent für geeignete Sendungen – ohne zusätzliche Kosten gegenüber dem Standardtarif. Die Teilnahme erfolgt automatisch, Kunden können jedoch aktiv widersprechen. Diese Opt-out-Pflicht sorgt weiterhin für Kritik bei Händlern, die GoGreen nicht nutzen möchten.
Erweiterte Optionen für individuelle Anforderungen
Für höhere Nachhaltigkeitsziele bietet DHL zwei weitere GoGreen-Plus-Modelle an:
- GoGreen Plus Premium: Emissionsminderungen von bis zu 85 Prozent mit transparenten, relationsspezifischen Preisen und detaillierten Nachweisen.
- GoGreen Plus Select: Maßgeschneiderte Lösungen für komplexe, global verzweigte Lieferketten, die unterschiedliche Warenströme, Regionen und saisonale Profile berücksichtigen.
Book-&-Claim-Prinzip und Nachhaltigkeitsziele
Alle Modelle basieren auf dem Book-&-Claim-Prinzip: DHL setzt Sustainable Aviation Fuel (SAF) und nachhaltigere Marinekraftstoffe im eigenen Netzwerk ein, die Emissionsreduktionen werden den Kund:innen bilanziell zugeordnet. Die Erweiterung ist Teil der Netto-Null-Strategie der DHL Group bis 2050. Bis 2030 strebt der Konzern einen Anteil von 30 Prozent Sustainable Fuels im operativen Betrieb an.
