IKEA hat im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 44,6 Milliarden Euro erzielt und damit trotz eines leichten Rückgangs von 1 Prozent (währungsbereinigt -0,3 %) stabile Ergebnisse eingefahren. Besonders erfreulich: Sowohl die Verkaufsvolumina als auch die Kundenzahlen stiegen um jeweils 3 Prozent. Grund hierfür ist eine konsequente Niedrigpreisstrategie, mit der IKEA in den vergangenen zwei Jahren die Preise im Schnitt um 10 Prozent gesenkt hat, um gut gestaltete und funktionale Möbel für mehr Menschen erschwinglich zu machen.
Wachstum trotz herausforderndem Marktumfeld
Mit 915 Millionen Besucher:innen an 66 neu eröffneten Standorten weltweit verzeichnet IKEA das fünfte Wachstumsjahr in Folge. Die Expansion umfasst verschiedene Formate – von kompakten Planungsstudios bis zu klassischen Einrichtungshäusern. So konnte IKEA seine Marktposition auch in einem schwierigen Umfeld weiter stärken.
Fokus auf Schlafzimmerprodukte und Nachhaltigkeit
Im Geschäftsjahr 2025 lag der Schwerpunkt auf Schlafzimmermöbeln, insbesondere der neuen Generation der PAX-Schränke, die einfacher zu montieren und transportieren sind. Zudem setzt IKEA verstärkt auf Nachhaltigkeit: Das Modell MITTZON, ein Schreibtisch aus leichtem Stahl, reduziert Materialverbrauch und CO₂-Emissionen im Transport.
E-Commerce und neue Märkte
Der Onlineanteil am Umsatz liegt mittlerweile bei 28 Prozent, was den Wandel im Kaufverhalten unterstreicht. Mit den geplanten Markteintritten in Panama und Costa Rica will IKEA seine Präsenz in Amerika ausbauen und neue Kundengruppen erschließen.
Ausblick auf 2026: Küchen- und Essbereich im Fokus
Für das kommende Jahr plant IKEA verstärkte Aktivitäten im Bereich Küche und Esszimmer. Das neue Küchensystem KNOXHULT wurde bereits eingeführt und übertrifft die Erwartungen in den ersten Verkaufszahlen.
Dank an die Mitarbeitenden
Jon Abrahamsson Ring, CEO der Inter IKEA Group, würdigt das Engagement der weltweit 222.000 Mitarbeitenden: „Dank ihres Einsatzes konnten wir Produktverfügbarkeit sichern, stabile Umsätze erzielen und innovative Angebote schaffen. Wir sind heute besser aufgestellt denn je, um weiteres Wachstum zu fördern.“
