OpenAI startet in den USA erste Tests mit Werbung in den ChatGPT-Tarifen Free und Go. Nutzer:innen der kostenpflichtigen Plus- und Pro-Tarife bleiben weiterhin werbefrei. Laut OpenAI stehen Datenschutz, Wahlfreiheit und eine klare Trennung von Anzeigen und KI-Antworten im Mittelpunkt des neuen Werbemodells.
Werbung als Mittel zur breiten Zugänglichkeit
Die Einführung von Werbung soll dazu beitragen, ChatGPT auch künftig zu einem erschwinglichen Preis anbieten zu können. Der neue Go-Tarif, der seit Kurzem in 171 Ländern für 8 US-Dollar monatlich verfügbar ist, bietet erweiterte Funktionen wie Datei-Uploads und Bildgenerierung. Werbung wird zunächst testweise in den USA für erwachsene Nutzer:innen in den Tarifen Free und Go eingebunden.
Klare Trennung und Schutz der Privatsphäre
OpenAI betont, dass Werbeanzeigen klar von den generierten Antworten getrennt und deutlich als solche gekennzeichnet sind. Die Antworten von ChatGPT bleiben unabhängig von Werbung. Nutzerdaten werden nicht an Werbetreibende weitergegeben, und es findet kein Verkauf von Daten statt. Nutzer:innen können die Personalisierung von Werbung deaktivieren sowie Anzeigen melden oder ausblenden.
Kontextbasierte und interaktive Werbeformate
Werbung soll nur dann angezeigt werden, wenn ein relevantes Produkt oder eine passende Dienstleistung zum Gesprächskontext passt, etwa am Ende einer Antwort. Themen wie Gesundheit oder Politik sind von Werbung ausgenommen. OpenAI sieht großes Potenzial in interaktiver, KI-gestützter Werbung, die über klassische Banner hinausgeht und kleinen Unternehmen helfen soll, sich besser zu positionieren.
Langfristige Strategie und Nutzerfokus
OpenAI verfolgt das Ziel, vertrauenswürdige und hilfreiche Produkte zu entwickeln. Werbung soll eine ergänzende Rolle spielen und den Zugang zu KI für alle erleichtern. Der Start in den USA dient als Testphase, um Nutzerfeedback zu sammeln und das Werbeangebot weiterzuentwickeln.
