PayPal hat ein offizielles Update zur Störung vom 23./24. August 2025 veröffentlicht – und gibt nun erstmals einen klaren Überblick über Ursache, Ausmaß und die nächsten Schritte.
Ursache des Fehlers
- Verantwortlich war laut PayPal ein technischer Fehler bei einem geplanten System‑Update – dieser beeinträchtigte weniger als fünf Prozent der deutschen Nutzer:innen.
- Betroffen waren fehlerhafte Abbuchungen, vorübergehend negative Salden sowie abgelehnte Zahlungen. Auch Online-Händler meldeten abgebrochene Zahlungsvorgänge – alles als Konsequenz jenes Updates.
Erste Maßnahmen & Entschädigungen
- Fehler wurde identifiziert und umgehend behoben.
- Gebühren, die zu Unrecht abgebucht wurden, werden automatisch erstattet.
- PayPal arbeitet eng mit den betroffenen Banken zusammen, um Doppelerfassungen, Konto-Fehler oder ungelöste Fälle zu korrigieren.
Warnung vor Betrug
- PayPal warnt dringend vor Phishing-Versuchen, bei denen Betrüger:innen die Störung für Datenbeschaffungsversuche nutzen.
- Das Unternehmen betont: Niemals Daten auf Anfrage herausgeben, und nur Mails von service@paypal.de beachten. Verdächtige Nachrichten bitte an phishing@paypal.com melden.
Unterstützung für Betroffene
- Wer weiterhin Probleme bemerkt – etwa falsche Salden oder unerklärliche Abbuchungen – soll sich an den PayPal-Kundenservice wenden, damit individuelle Fälle geklärt werden können.
Rückblick & Kontext
Erinnerung: In unserem ursprünglichen Beitrag berichteten wir über eine schockierende Störung – deutsche Banken blockierten Zahlungen im Wert von über 10 Mrd €, weil PayPals Sicherheitssystem ausgefallen war. Händler:innen reagierten mit Sorge, Otto suspendierte zeitweise PayPal als Zahlungsmethode.
Fazit & Ausblick
Das aktuelle PayPal-Update bringt Klarheit und zeigt, dass der Dienst rasch reagiert hat:
- Technischer Fehler identifiziert und behoben.
- Fehlabbuchungen werden automatisch erstattet.
- Phishing-Alarm wurde ausgegeben – aufgepasst angesichts aktueller Unsicherheiten.
Für die Branche bleibt wichtig: Payment-Resilienz sicherstellen, alternative Zahlungsmethoden griffbereit halten und auf transparente Kommunikation setzen.

Mohamed Hassan