Unternehmensinsolvenzen in Deutschland steigen im März 2026 um 15,8 Prozent

Im März 2026 verzeichnet Deutschland 2.308 Unternehmensinsolvenzen, ein Plus von 15,8 %. Verbraucherinsolvenzen steigen um 18,9 %. Gläubigerforderungen sinken deutlich.

Im März 2026 wurden in Deutschland 2.308 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert – ein Anstieg von 15,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Trotz der höheren Fallzahlen sanken die Gläubigerforderungen von 19,9 auf rund 9,3 Milliarden Euro, da im Vorjahr mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen betroffen waren.

Entwicklung im 1. Quartal 2026

Im ersten Quartal 2026 wurden insgesamt 6.275 Unternehmensinsolvenzen erfasst, 6,5 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Forderungen der Gläubiger beliefen sich auf rund 9,3 Milliarden Euro, deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum.

Branchen mit hoher Insolvenzhäufigkeit

Die höchste Insolvenzdichte verzeichnete der Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 32,1 Fällen pro 10.000 Unternehmen, gefolgt vom Gastgewerbe (30,3) und dem Baugewerbe (26,7).

Verbraucherinsolvenzen steigen deutlich

Im März 2026 wurden 7.462 Verbraucherinsolvenzen gemeldet, ein Plus von 18,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im ersten Quartal 2026 stiegen die Verbraucherinsolvenzen um 6,0 Prozent auf 19.679 Fälle.

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