Im Jahr 2025 hat China erneut die Spitzenposition unter den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands eingenommen. Nach einem kurzen Rückfall hinter die USA im Jahr 2024 liegt der Außenhandelsumsatz mit China wieder deutlich vorn. Laut Statistischem Bundesamt belief sich der Warenverkehr zwischen beiden Ländern auf 251,8 Milliarden Euro. Die USA folgen mit 240,5 Milliarden Euro, gefolgt von den Niederlanden mit 209,1 Milliarden Euro. Während der Handel mit China leicht zunahm, ging der Austausch mit den USA spürbar zurück.
Importüberschuss mit China wächst weiter
China bleibt das wichtigste Herkunftsland deutscher Importe mit einem Volumen von 170,6 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 8,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die deutschen Exporte nach China sanken hingegen um 9,7 % auf 81,3 Milliarden Euro. Dadurch vergrößerte sich der Importüberschuss auf 89,3 Milliarden Euro. Besonders gefragt waren Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse sowie Maschinen.
Rückgang der Exporte in die USA
Die USA bleiben das wichtigste Ziel deutscher Exporte, jedoch gingen die Ausfuhren um 9,4 % auf 146,2 Milliarden Euro zurück. Besonders deutlich sank der Export von Kraftwagen und Teilen um 17,8 % auf 28,5 Milliarden Euro. Der Exportüberschuss mit den USA verringerte sich auf 51,9 Milliarden Euro, nach 69,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Frankreich und die Niederlande belegten die Plätze zwei und drei unter den wichtigsten Abnehmerländern.
Außenhandelssaldo und Gesamtentwicklung
Deutschland exportierte 2025 Waren im Wert von 1.563 Milliarden Euro (+0,9 %), während die Importe um 4,3 % auf 1.362,5 Milliarden Euro stiegen. Der Exportüberschuss sank auf 200,5 Milliarden Euro, 42,4 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2024. Die Entwicklung zeigt, dass Importe schneller wachsen als Exporte.