Sparkasse warnt: Betrüger nutzen PayPal-Störung für Social Engineering

Nach der PayPal-Panne warnen Sparkassen vor Betrügern, die sich am Telefon als Mitarbeitende ausgeben und vermeintlich defekte Lastschrift-Vorgänge unter dem PayPal-Vorwand rückabwickeln wollen – Vorsicht bei TAN-Freigaben!
Foto: Sparkassenverband Rheinland-Pfalz Foto: Sparkassenverband Rheinland-Pfalz
Foto: Sparkassenverband Rheinland-Pfalz

Nach der zuletzt aufgetretenen PayPal-Panne warnen Sparkassen bundesweit vor einer neuen Welle betrügerischer Anrufe. Die Täter geben sich als Sparkassen-Mitarbeitende aus und behaupten, eine “Reparatur” oder Rückbuchung von PayPal-Transaktionen durchführen zu müssen – um so Zugang zu TANs, PINs oder Passwörtern zu erlangen.
Sparkassen raten dringend:

  • Keine TANs oder Zugangsdaten: Niemals am Telefon eingeben oder weitergeben
  • Sofort das Gespräch beenden: Bei Verdacht Konto über 116 116 oder durch Falscheingabe sperren
  • Offizielle Kanäle nutzen: Nur Verbindungen über bekannte, verifizierte Wege verwenden

Hintergrund & Kontext

  • Auslöser: Die Betrugsmasche nutzt eine technische Störung bei PayPal aus, die durch blockierte Lastschriften für viel Unsicherheit bei Kund:innen gesorgt hat. Sparkassen reagierten auf die Anrufe mit Erfolgen bei der Wiederherstellung des Zahlungsverkehrs.
  • Maßnahmen: PayPal hat das Problem analysiert, behaviorial gefilterte Fehler behoben und erklärt, die betroffenen Gebühren automatisch erstatten zu wollen.

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