Die Einführung der europäischen Payment-App Wero im E-Commerce wird nicht wie geplant noch in diesem Jahr erfolgen. Stattdessen plant die European Payments Initiative (EPI), den Rollout in Deutschland, Belgien und Frankreich auf das Jahr 2026 zu verschieben. Grund für die Verzögerung ist die noch nicht abgeschlossene technische Anbindung einiger Partnerbanken.
Wero hat sich bislang vor allem im Bereich Peer-to-Peer-Zahlungen etabliert und verzeichnet bereits Millionen Nutzer in mehreren europäischen Ländern. Die Erweiterung auf den Online-Handel erfordert jedoch weitere Tests und Integrationen, um eine reibungslose Funktion zu gewährleisten.
Die geplante Expansion sieht vor, auch große Händler wie MediaMarkt, Rossmann und Otto einzubinden, wobei in Frankreich bereits Kooperationen mit Unternehmen wie Air France und Leclerc bestehen. Zudem soll Wero künftig auch in Luxemburg und den Niederlanden verfügbar sein, unter anderem durch die Integration des Bezahlsystems iDEAL.
Mit Wero verfolgt die EPI das Ziel, eine europäische Alternative zu US-amerikanischen Zahlungsanbietern zu schaffen, die niedrigere Gebühren und direkte Konto-zu-Konto-Zahlungen ermöglicht. Die Verzögerung soll sicherstellen, dass die Plattform den hohen Qualitätsanforderungen gerecht wird und langfristig erfolgreich ist.