Die Hornbach Gruppe startet mit einem soliden Umsatzwachstum in das Geschäftsjahr 2026/27. Der Nettoumsatz stieg im ersten Quartal um 4,9 Prozent auf rund 2,0 Milliarden Euro. Besonders das Europageschäft außerhalb Deutschlands entwickelte sich dynamisch und trieb das Wachstum voran. Hornbach konnte seine Marktanteile in mehreren europäischen Ländern weiter ausbauen.
Onlinehandel legt deutlich zu
Der Onlineumsatz wuchs um rund 9 Prozent und macht inzwischen einen relevanten Anteil des Gesamtumsatzes aus. Der Omnichannel-Ansatz, der stationären Handel und E-Commerce verbindet, bietet Kund:innen flexible Einkaufsmöglichkeiten, darunter auch Click-and-Collect.
Ergebnis unter Druck durch steigende Kosten
Das bereinigte EBIT lag mit rund 161 Millionen Euro knapp unter dem Vorjahresniveau. Höhere Personal-, Betriebs- und IT-Kosten belasteten das Ergebnis, konnten jedoch durch Rohertragswachstum weitgehend ausgeglichen werden.
Expansion und Investitionen
Hornbach eröffnete im ersten Quartal einen neuen Standort in der Slowakei und plant weitere Neueröffnungen in Österreich und den Niederlanden. Zudem investiert das Unternehmen verstärkt in bestehende Märkte und neue Regionen wie Serbien, um die langfristige Wachstumsstrategie zu unterstützen.
Jahresprognose bestätigt
Trotz weiterhin unsicherer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen hält Hornbach an seiner Prognose fest: Ein Umsatz auf Vorjahresniveau oder leicht darüber sowie ein operatives Ergebnis in vergleichbarer Größenordnung werden erwartet.