Next-Level Commerce: Smartstore startet Entwicklung eigener Marktplatzlösung

Mit der Entwicklung einer eigenen Marketplace-Edition erweitert der Dortmunder E-Commerce-Anbieter seine Shopsoftware um umfassende Multi-Vendor-Funktionen. Ziel ist eine modulare, KI-unterstützte Lösung, die speziell den europäischen Mittelstand anspricht – DSGVO-konform, skalierbar und ohne Vendor Lock-In. Marktstart ist für das erste Halbjahr 2026 geplant.
Foto: Smartstore Foto: Smartstore
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Mit der Version 7 seiner E-Commerce-Plattform läutet die SmartStore AG einen bedeutenden Strategiewechsel ein: weg vom rein betriebenen Onlineshop hin zur eigenen Marketplace-Lösung. Damit eröffnet sich ein neues Kapitel der Plattformökonomie – technologisch modular, skalierbar und KI-gestützt. Zur offiziellen Pressemitteilung.

Vom Monoshop zur Plattformökonomie

Onlinehändler stoßen zunehmend an die Grenzen klassischer Monoshops. Die Anforderungen an Sortiment, Service und Skalierung steigen – und Plattformmodelle mit Multi-Vendor-Ansätzen gewinnen rasant an Bedeutung. Erfolgsbeispiele wie Amazon oder Zalando sprechen eine deutliche Sprache.
Smartstore reagiert darauf mit einem strategischen Schritt in Richtung eigener Plattformökonomie – speziell zugeschnitten auf den europäischen Markt und auch B2B-Anwendungen.

Marketplace-Edition: Funktionen im Fokus

Der neue Plattformkern umfasst zentrale Funktionen, die Multi-Vendor-Geschäftsmodelle effizient unterstützen:

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  • Vendor-Management: Onboarding, Rechteverwaltung, Reporting
  • Katalogverwaltung: KI-gestützte Produktzuordnung und Qualitätskontrolle
  • Bestell- und Zahlungsprozesse: Splitting-Logik, Rückgaben, Anbindung an Stripe Connect oder PayPal Payouts
  • Systemintegration: CRM, ERP, PIM
  • Kundensegmentierung für individuelle Angebote und Inhalte

Die Entwicklung erfolgt modular und phasenweise – KI-Elemente sind bereits integriert, weitere Module folgen. Pilotkunden begleiten den Entwicklungsprozess.

Europäische Alternative: DSGVO, Hosting & Transparenz

Im Gegensatz zu etablierten Lösungen wie Mirakl oder Marketplacer positioniert sich Smartstore als europäische, datensouveräne Alternative. Relevante Vorteile:

  • DSGVO-Konformität
  • Hosting in deutschen Rechenzentren
  • Kein Vendor Lock-In

Zielgruppe sind nicht nur große Retailer, sondern insbesondere der Mittelstand, der Plattformstrategien ohne Abhängigkeiten realisieren möchte.

Zeitplan & Perspektiven

Die Integration der Marketplace-Edition in Smartstore 7 ist angelaufen. Erste Pilotkunden sind bereits eingebunden. Der Marktstart ist für das erste Halbjahr 2026 geplant – interessierte Betreiber können sich jetzt als Early Adopter registrieren.

Fazit

Smartstore nimmt mit diesem Schritt eine Vorreiterrolle ein – insbesondere im europäischen E-Commerce. Die Multi-Vendor-Plattform ist modular ausgelegt, KI-unterstützt und speziell auf die Bedürfnisse des Mittelstands zugeschnitten. Sie bietet Händlern die Chance, vom klassischen Shop hin zur flexiblen B2B- oder B2C-Plattform zu wachsen – mit Kontrolle, Transparenz und Zukunftsfähigkeit. Für Entscheidungsträger bedeutet das: strategische Öffnung, Skalierbarkeit und klare Wettbewerbsvorteile in Zeiten digitaler Transformation.


Quellen:

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