Mit der Version 7 seiner E-Commerce-Plattform läutet die SmartStore AG einen bedeutenden Strategiewechsel ein: weg vom rein betriebenen Onlineshop hin zur eigenen Marketplace-Lösung. Damit eröffnet sich ein neues Kapitel der Plattformökonomie – technologisch modular, skalierbar und KI-gestützt. Zur offiziellen Pressemitteilung.
Vom Monoshop zur Plattformökonomie
Onlinehändler stoßen zunehmend an die Grenzen klassischer Monoshops. Die Anforderungen an Sortiment, Service und Skalierung steigen – und Plattformmodelle mit Multi-Vendor-Ansätzen gewinnen rasant an Bedeutung. Erfolgsbeispiele wie Amazon oder Zalando sprechen eine deutliche Sprache.
Smartstore reagiert darauf mit einem strategischen Schritt in Richtung eigener Plattformökonomie – speziell zugeschnitten auf den europäischen Markt und auch B2B-Anwendungen.
Marketplace-Edition: Funktionen im Fokus
Der neue Plattformkern umfasst zentrale Funktionen, die Multi-Vendor-Geschäftsmodelle effizient unterstützen:
- Vendor-Management: Onboarding, Rechteverwaltung, Reporting
- Katalogverwaltung: KI-gestützte Produktzuordnung und Qualitätskontrolle
- Bestell- und Zahlungsprozesse: Splitting-Logik, Rückgaben, Anbindung an Stripe Connect oder PayPal Payouts
- Systemintegration: CRM, ERP, PIM
- Kundensegmentierung für individuelle Angebote und Inhalte
Die Entwicklung erfolgt modular und phasenweise – KI-Elemente sind bereits integriert, weitere Module folgen. Pilotkunden begleiten den Entwicklungsprozess.
Europäische Alternative: DSGVO, Hosting & Transparenz
Im Gegensatz zu etablierten Lösungen wie Mirakl oder Marketplacer positioniert sich Smartstore als europäische, datensouveräne Alternative. Relevante Vorteile:
- DSGVO-Konformität
- Hosting in deutschen Rechenzentren
- Kein Vendor Lock-In
Zielgruppe sind nicht nur große Retailer, sondern insbesondere der Mittelstand, der Plattformstrategien ohne Abhängigkeiten realisieren möchte.
Zeitplan & Perspektiven
Die Integration der Marketplace-Edition in Smartstore 7 ist angelaufen. Erste Pilotkunden sind bereits eingebunden. Der Marktstart ist für das erste Halbjahr 2026 geplant – interessierte Betreiber können sich jetzt als Early Adopter registrieren.
Fazit
Smartstore nimmt mit diesem Schritt eine Vorreiterrolle ein – insbesondere im europäischen E-Commerce. Die Multi-Vendor-Plattform ist modular ausgelegt, KI-unterstützt und speziell auf die Bedürfnisse des Mittelstands zugeschnitten. Sie bietet Händlern die Chance, vom klassischen Shop hin zur flexiblen B2B- oder B2C-Plattform zu wachsen – mit Kontrolle, Transparenz und Zukunftsfähigkeit. Für Entscheidungsträger bedeutet das: strategische Öffnung, Skalierbarkeit und klare Wettbewerbsvorteile in Zeiten digitaler Transformation.
Quellen: