Online-Händler sehen sich immer häufiger mit rechtlichen Abmahnungen konfrontiert. Laut der aktuellen Abmahnstudie 2025 des Händlerbundes ist der Anteil der betroffenen Händler innerhalb eines Jahres von 12 % auf 18 % gestiegen. Mehr als ein Viertel der Befragten gab an, dass sie eine Zunahme an Abmahnungen wahrnehmen – ein deutliches Zeichen für wachsende rechtliche Risiken im E-Commerce.
Besonders häufig betreffen Abmahnungen Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht oder das Verpackungsgesetz. Viele Händler unterschätzen dabei nach wie vor die rechtlichen Anforderungen – sei es bei Produktbeschreibungen, Pflichtangaben oder der Registrierung im Verpackungsregister.
Auffällig ist auch, wie unterschiedlich Händler auf Abmahnungen reagieren. Ein großer Teil ignoriert sie komplett, andere versuchen sich außergerichtlich zu einigen oder zahlen direkt. Das zeigt, wie unsicher viele in solchen Situationen agieren – oft aus Mangel an rechtlicher Begleitung.
Zusätzlich zum rechtlichen Druck spüren viele Händler auch einen zunehmenden Wettbewerbsdruck. Umso wichtiger ist es, den eigenen Online-Auftritt regelmäßig auf rechtliche Konformität zu prüfen. Wer hier frühzeitig handelt, kann kostspielige Abmahnungen vermeiden und sich gleichzeitig professioneller im Markt positionieren.
Hier geht es zur Studie vom Händlerbund: Abmahnstudie 2025